DDR - Grenzübergang
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Die Grenze - Geschichte erleben
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| Bereits wenige Jahre, nachdem die deutsch-deutsche Grenze
ihre Schrecken verloren hat, waren nur noch vereinzelte Reste
übriggeblieben, die kaum daran zu erinnern vermögen, welches
Leid durch diese Grenze verursacht worden ist. Inzwischen wächst
eine Generation heran, die über das Leben mit der innerdeutschen
Grenze eines Tages nur aus Büchern oder den Erzählungen der
Eltern Wissen beziehen kann. So drohen die Bilder von dieser
jahrzehntelang prägenden und Schrecken verursachenden Grenze
binnen relativ kurzer Zeit zu verblassen. Aus diesem Grund ist
es wichtig, Einrichtungen vor Ort zu erhalten bzw. zu schaffen,
die diese Grenze für den Betrachter erlebbar machen.Darum haben
wir uns im Jahre 2007 entschlossen die Grenze in Form einer
in Deutschland einmaligen Besuchertour wieder aufleben zu lassen.
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Als innerdeutsche Grenze, im allgemeinen Sprachgebrauch oft
auch Zonengrenze oder deutsch-deutsche Grenze genannt, wurde
die 1378 km lange Grenze zwischen der Deutschen Demokratischen
Republik und der Bundesrepublik Deutschland bezeichnet. Der
Grenzverlauf zwischen den westlichen Besatzungszonen und der
sowjetischen Besatzungszone wurde von den Siegermächten des
Zweiten Weltkrieges festgesetzt und bestand mit der Gründung
der beiden deutschen Staaten nach 1949 fort.
Die DDR bezeichnete die deutsch-deutsche Grenze im offiziellen
Sprachgebrauch als „Staatsgrenze der DDR zur Bundesrepublik
Deutschland“. Der Begriff „Zonengrenze“ war eher in der Bundesrepublik
Deutschland gebräuchlich, vor allem in früheren Jahren, als
die DDR in der Bundesrepublik Deutschland oft als Zone bezeichnet
wurde. Die unterschiedlichen Bezeichnungen liegen darin begründet,
daß im Sprachgebrauch der Bundesrepublik verdeutlicht werden
sollte, daß es sich bei der Grenze nicht um eine reguläre Grenze
zwischen verschiedenen Staaten handelt, obwohl die DDR 1972
durch den Grundlagenvertrag de facto von der Bundesrepublik
Deutschland anerkannt wurde. Im Sprachgebrauch der DDR sollte
hingegen die absolute Normalität einer Staatsgrenze zwischen
zwei souveränen Staaten dargestellt werden.
In der Realität wirkte diese Grenze nicht lediglich als eine
landesinterne Grenze und auch nicht lediglich als eine Staatsgrenze,
sondern war Teil der Grenze zwischen zwei unterschiedlichen
Gesellschaftssystemen sowie zwischen gegensätzlichen Militärblöcken
(NATO - Warschauer Pakt) und gegensätzlichen Wirtschaftsblöcken
(Europäische Wirtschaftsgemeinschaft - Rat für gegenseitige
Wirtschaftshilfe). Sie war insofern Teil des Eisernen Vorhanges.
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