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DDR- Geschichte

Begebenheiten aus unserer Heimat zur Grenze der DDR
Die Grenzflieger

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Die Geschichte beginnt im Jahre 1949. Die DDR fängt an Ihre Grenze zu West Deutschland zu schließen. Bereits seit Kriegsende 1945 ist das legale Passieren der Demarkationslinie reglementiert, zeitweise total untersagt. Durch die Polizeiverordnung von 1952 ergeben sich dauerhaft drastische Einschränkungen des Reiseverkehrs. Viele nutzen die Gelegenheit noch zur Flucht in den Westen. (siehe auch den Film: Die Mauer 61 mit Heino Ferch). Die beiden Gemeinden im Franken- und Thüringerwald, deren Bewohner eng miteinander verbunden sind und die nur 4 Kilometer auseinander liegen, werden durch Grenzanlagen getrennt. In Thüringen liegt Titschendorf, das plötzlich zwischen den beiden Grenzzäunen liegt. [weiter lesen]

Erinnerungen an die "Zonengrenze"
Zwischen den Ortschaften Gauerstadt und Holzhausen,verlief die damalige Zonengrenze. Etwa 2 Kilometer von Gauerstadt in Richtung Grenze stand(steht!)an der alten Straße nach Holzhausen,an einem Hang gelegen,ein ehemaliges Straßenwirtshaus,das wir in den 60er Jahren für die Coburger Pfadfinderschaft bekamen. Das Fachwerkgebäude,im Untergeschoß aus massiven Sandstein,mit Gewölbekeller,war recht geräumig.Zur Straße hin war ein schöner Balkon,von dem man die Straße bis nach Gauerstadt einsehen konnte. [weiter lesen]

Smolka
Am 5. Mai 1960 hatte das Bezirksgericht Erfurt den ehemaligen Oberleutnant der Grenzpolizei Manfred Smolka zum Tode verurteilt. Der 29jährige Smolka, der seine Arbeit für die Grenzpolizei längst aufgegeben hatte, war später in den Westen gegangen. Er kam im August 1959 nochmals zurück in den Grenzraum bei Titschendorf (Im Kreis Lobenstein), um sich mit seiner Frau und seiner Tochter zu treffen, die zu ihm herüberkommen wollten. Sein Freund Renn, der ebenfalls flüchten wollte und den Smolka zur Vorbereitung der Flucht seiner Familie um Hilfe gebeten hatte, muss den Brief sofort zur Stasi gebracht haben. Am vereinbarten Treffpunkt der Familie warteten dann jedenfalls schon 20 Stasi-Männer, die Smolka dann auf der westlichen Grenzseite anschossen, herüberholten und inhaftierten. [weiter lesen]

Beitrag von Dr. Christian Jung
In der kommunistischen Propaganda der DDR wurde die Berliner Mauer und die innerdeutsche Grenze von der Ostsee bis zum Bayrischen Wald ab 1961 als Friedensbauwerke, als "antiimperialistischer Schutzwall" bezeichnet. Über 1000 Menschen fanden hier den Tod, wurden von DDR-Grenzsoldaten erschossen, ertranken oder blieben an den Grenzbefestigungsanlagen hängen. Die meisten von ihnen hatten sich für ihr Leben eines der wichtigsten menschlichen Güter gewünscht: die Freiheit - und mussten für diesen Wunsch mit ihrem Leben bezahlen. [weiter lesen]